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Vorlesung Internationales Investitionsrecht

Die Lehrveranstaltungen im internationalen Investitionsrecht stellen ein besonderes Angebot der Universität zu Köln an Studierende mit Interesse am internationalen Wirtschaftsrecht dar. In den als Blockveranstaltung abgehaltenen Vorlesungen Internationales Investitionsrecht I und II erhalten die Studierenden eine praxisnahe Ausbildung, in der auch auf neueste Entwicklungen in diesem wichtigen Teilgebiet des Wirtschaftsvölkerrechts eingegangen wird.

Termine im Sommersemester 2018

Internationales Investitionsrecht I - Die materiell-rechtlichen Schutzstandards


Die Vorlesung Internationales Investitionsrecht I (Jun.-Prof. Dr. Scheu) findet an folgenden Terminen jeweils ganztägig statt: Fr, 13.4.18; Sa, 14.4.18; Fr, 20.4.18; Sa, 21.4.18

Die Studierenden lernen zunächst den völkerrechtlichen Schutz von Auslandsinvestitionen kennen. Hierbei geht es vorrangig um die Vorstellung der am System des internationalen Investitionsschutzes beteiligten Akteure, den Investitionsbegriff sowie um die Reichweite von Investorenrechten wie den Schutz vor illegaler Enteignung, das Diskriminierungsverbot oder das Gebot der gerechten und billigen Behandlung.

Internationales Investitionsrecht II - Fragen der prozessualen Rechtsdurchsetzung


Die Vorlesung Internationales Investitionsrecht II (Dr. Stompfe) findet an folgenden Terminen jeweils ganztägig statt: Fr, 8.6.18; Sa, 9.6.18; Mi, 13.6.18; Do, 14.6.18

Die Studierenden erhalten einen Einblick in das seit Jahren kontrovers diskutierte System der Investor-Staat-Streitbeilegung durch internationale Schiedsgerichte. In praktischer Hinsicht geht es hierbei um die Frage, wie materielle Investorenrechte prozessual durchgesetzt werden können. Die Studierenden lernen die Besonderheiten der internationalen Investitionsschiedsgerichtsbarkeit, insbesondere den Ablauf eines Schiedsverfahrens nach den Regeln des Internationalen Zentrums zur Beilegung von Investitionsstreitigkeiten (International Centre for Settlement of Investment Disputes, ICSID) kennen. Zudem werden aktuelle Entwicklungen wie sich abzeichnende Reformen der Streitbeilegungsmechanismen behandelt.

Anrechnung im Studium

Die in beiden Veranstaltungen angebotene Klausur können sowohl im Schwerpunktbereich 6 (Internationales Privat- Wirtschafts- und Verfahrensrecht) als auch im Schwerpunktbereich 9 (Völker- und Europarecht) als Prüfungsleistung angerechnet werden. Gleiches gilt für Studierende der LL.M.-Programme mit Spezialisierung Wirtschaftsrecht (LL.M.) bzw. für im Ausland graduierte Juristinnen und Juristen (LL.M.).